Das Zahlenland wurde von Gerhard Preiß entworfen. Die mathematische Frühförderung ist für Kinder ab vier Jahren konzipiert. Sie besteht aus 22 Einheiten, die einmal pro Woche eine bis eineinhalb Stunden in altersgemischten Gruppen von 12-15 Kindern stattfinden sollen. Folgende Zielsetzungen werden verfolgt: Weiter lesen »
Bereits frühes mathematisches Wissen lässt sich fördern und kann das Risiko einer Rechenschwäche stark vermindern. Nun ist aber die Frage, durch welche Konzeptionen lassen sich Vorläuferfertigkeiten fördern und welcher theoretischen Begründung folgen sie. Außerdem wird überprüft, ob und wie die Programme evaluiert worden sind. Weiter lesen »
Auf der Suche nach (deutschsprachigen) Matheblogs haben wir angefangen uns eine Bookmark-Liste zu erstellen. Damit jeder etwas davon hat, notieren wir an dieser Stelle alle uns bekannten Blogs, die sich irgendwie mit dem Thema Mathematik beschäftigen. Darüber hinaus listen wir Blogs, die sich mit den Themen Bildung, Lernen oder Schule beschäftigen. Diese Liste werden wir dann durchgängig updaten. Seit längerer Zeit nicht mehr gepflegte Blogs werden in der Liste nicht gepflegt. Die Reihenfolge ist zufällig. Für Hinweise sind wir natürlich dankbar. Weiter lesen »
Neben den allgemeinen Aspekten, die jede Förderung, aber auch jede Unterrichtsstunde enthalten sollte, werden hier bestimmte Aspekte vorgestellt, die eine mathematische Frühförderung besonders positiv erscheinen lässt. Natürlich sollte neben diesen Aspekten auch Individualität, Integration und daraus folgende Differenzierung in den Kindertagesstätten stattfinden. Weiter lesen »
„Wann fängt die Mathematik an? Wenn ein Kind ein Dreieck von einem Quadrat, zwei von drei, drei von vier unterscheiden kann? Oder: wenn während die Mutter geradeaus geht, das Kind um die Buschanlage herumläuft, um am Ende die Mutter zu überraschen? Es hängt davon ab, wie bewusst es geschieht.“ (Freudenthal 1981, S.100)
Um diese Bewusstheit mathematischer Handlungen zu fördern, darf die Mathematik im Kindergarten nicht nur eine Begleiterscheinung sein, sondern muss gezielt gefördert werden, um benachteiligten Kindern eine gleichwertige Chance für die spätere schulische Leistung bieten zu können. Die PISA-Studie zeigte, dass Deutschland nicht dazu in der Lage ist, hohe Bildungsqualität zu leisten und den Jugendlichen gleich gute Bildungschancen zu bieten, ohne dass diese von sozialen, ethnischen oder kulturellen Disparitäten abhängig sind. Weiter lesen »
Die Bildungserfahrungen der frühen Kindheit sind nach neueren Untersuchungen und Theorien eine bedeutende Phase in der individuellen Entwicklungsbiografie. Sie wird als Grundstein des Lernens betrachtet. Diese Perspektive gewinnt auch immer mehr an bildungspolitischer Bedeutung. Auch die neurowissenschaftlichen Befunde lassen darauf schließen, dass die Kinder in frühen Jahren über ein ausgebildetes Lernpotenzial verfügen (vgl. Oberhuemer 2003). Die Förderung benachteiligter Kinder in der Vorschulzeit ist eine Schlüsselvoraussetzung zur Erreichung der Chancengleichheit in der Schule (vgl. Griebel & Niesel 2003). Weiter lesen »
Das E-Learning-Wiki von Tim Schlotfeld ist eine freie, offene Austauschplattform rund ums Thema E-Learning in all seinen Facetten. Wiki-typisch kann sich jede(r) daran beteiligen, indem er neue Seiten anlegt, Seiten ergänzt oder verändert. Weiter lesen »
Bruner (1974 & 1971) unterteilt in drei Darstellungsebenen, die in der Abbildung auf die mathematische Darstellung übertragen wurde (s. Abb. 1). Auf der enaktiven Ebene werden Sachverhalte durch eigene Handlung erfasst. D. h. die abgebildeten Mäuse müssten in der Realität z. B. als Spielzeugmäuse vorhanden sein. Auf der ikonischen Ebene werden Sachverhalte durch Bilder oder Grafiken erfasst, in diesem Fall wurde sie durch Punkte dargestellt, die von dem Kind gezählt werden können. Die symbolische Ebene ist die abstrakteste unter den Ebenen. Das Kind erfasst die mathematischen Sachverhalte durch verbale Mitteilungen oder im Zeichensystem. Die Mathematik zeichnet sich durch ein ausgeprägtes Zeichensystem aus, welches auch in der Abbildung durch das Additionszeichen (+) und das Gleichheitszeichen (=) dargestellt ist. Weiter lesen »
„Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, wo ist denn die Hex’ geblieben?“ tönt es durch den Flur des Kindergartens. Anna zählt und läuft dann, um die Hexe zu suchen über den gesamten Korridor des kleinen Kindergartens im nördlichen Schleswig-Holstein. Zählfähigkeiten entwickeln sich bereits im Kindergarten. In der Vergangenheit wurde das Zählen als eine untergeordnete Fähigkeit betrachtet, unter anderem da man nach Piaget davon ausging, dass das Zählen keine Bedeutung für den Aufbau eines Zahlbegriffs hat. Das Zählen kann jedoch nach neueren Erkenntnissen als eine grundlegende Voraussetzung zum Rechnenlernen bezeichnet werden. Zur Entwicklung von Zählfertigkeiten existieren verschiedene Konzepte, die kontrovers diskutiert werden: Weiter lesen »
Die Addition ist eine der vier Grundrechenarten. Das Addieren mehrstelliger Zahlen oder mehrerer Summanden wird meistens schriftlich ausgeführt und beginnt mit der Addition der Einer, es folgt die Addition der Zehner, Hunderter usw.(MISCHOWSKI/SCHÜTZ). Um z. B. die Summe 4632 + 3157 auszurechnen, werden die Zahlen zerlegt. Die Stufenzahlen 1, 10, 100, 1000 usw. werden vorübergehend durch E, Z, H, T usw. bezeichnet. Es gilt: (4T + 6H + 3Z + 2E) + (3T + 1H + 5Z + 7E) = 4632 + 3157. Es wird nun so umgeordnet, dass jeweils die Zehner, Hunderter etc. addiert werden können (ATHEN/BALLIER).
Der Übersicht und Einfachheit halber werden im Allgemeinen die zu addierenden Zahlen untereinander geschrieben. Dabei ist darauf zu achten, dass Einer unter Einern, Zehner unter Zehnern usw., also Stelle unter gleichnamiger Stelle stehen. Weiter lesen »