Gerade bin ich über ein paar Testaufgaben der Pisa Studie gestoßen. Diese stammen zwar aus dem Jahr 2000, sind aber doch recht interessant. Die Lösungen der Matheaufgaben sind leider nicht mit dabei.
Hier gibts die Aufgaben.
Bei der Betrachtuntg der Aufgaben kann ich mir sehr gut vorstellen, dass es hier Widersprüche geben kann, da man mit mehreren unterschiedlichen Lösungswegen, unterscheidliche Ergebnisse erhalten kann. So zum Beispiel bei der Frage 4 - Schätzung zur Fläche eines Kontinents. Normalerweise würde ich hier mit Hilfe der Kreisinhaltsformel arbeiten, also A= π·r² mit (pi) π=22/7 als Näherungswert. Doch wenn man den Radius r zu klein oder zu groß ansetzt, Hilfsmittels sind nicht erlaubt und bei der Unregelmäßigkeit der Fläche kann das schon mal passieren, kommen wir zu weit auseinanderliegenden Ergebnissen, die wahrscheinlich jenseits der Toleranzgrenzen der genehmigten Ergebnisse liegen können. Tja, Pech gehabt! Und wieder wird jemand als doof abgestempelt.
Hannes schrieb am 29. April 2009 @ 15:38
Wie läuft das denn ab? Darf man die Aufgabenstellung der Frage 2 zu den Äpfeln vor der Lösung der ersten Frage sehen? Dann wäre die Aufgabe ziemlich sinnfrei *lach*
Trotzdem danke für diesen Hinweis. Ist mal interessant, sich die Aufgaben anzuschauen.
Ich könnte mir auch vorstellen, dass für einige das Problem darin liegt, die Aufgaben überhaupt richtig zu verstehen. Schüler stehen doch eher auf klare Formeln, wo man nur kurz etwas berechnen muss.