2008 - Das Jahr der Mathematik geht zuende. Mit mehr als 500 Partnerunternehmen und –organisationen aus den Bereichen Wirtschaft, Kultur und Politik fanden über das Jahr verteilt 760 Veranstaltungen statt. Mehr als 34.000 Schulen erhielten nach Angaben des federführenden Bundesbildungsministeriums Informationsmaterial zum Wissenschaftsjahr und zahlreiche Wettbewerbe sollten zum Mitmachen anregen.

Das manchmal nicht sehr beliebte Fach hat dadurch einen starken Ruck erfahren und wurde in die Öffentlichkeit geholt. Zu dieser Erkenntniss kamen Experten wie der Mathematiker Prof. Albrecht Beutelspacher - er nennt es eines der erfolgreichsten Wissenschaftsjahre - auch wenn der Prozess die Mathematik in noch viel positiveres Licht zu rücken über die Dauer eines Jahres hinausgehe.

Auch auf regionaler Ebene hat sich einiges getan. Einige Städte haben sich bei der Ausgestaltung öffentlichkeitswirksamer Veranstaltungen besonders hervorgetan.

Die Vernetzung zwischen Universität und Schulen hat in diesem Jahr der mathematik einen Schub erfahren, von dem wohl auch in der folgenden Zeit positiver Bestand bleiben wird.

Selbst die Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich in ihrer Videobotschafte vom 19.01.2008 zum Jahr der Mathematik geäußert. Mathematik kann spannend sein, weiß die Kanzlerin. Und für den Innovationsstandort Deutschland ist sie lebenswichtig.

Das Jahr der Mathematik 2008 brachte zudem die Entdeckung neuer Primzahlen, die jeweils deutlich mehr als 10 Millionen Dezimalstellen haben.

Das kommenden Wissenschaftsjahr deckt mit dem Thema “Forschungsexpedition Deutschland” ein breites Spektrum ab. Seit dem Jahr 2000 organisiert das Bundesbildungsministerium ein Wissenschaftsjahr mit wechselnden Partnern. Weitere Informationen zum nunmehr abgelaufenen Jahr der Mathematik gibt es unter: http://www.jahr-der-mathematik.de oder http://www.du-kannstmathe.de.

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