Bereits frühes mathematisches Wissen lässt sich fördern und kann das Risiko einer Rechenschwäche stark vermindern. Nun ist aber die Frage, durch welche Konzeptionen lassen sich Vorläuferfertigkeiten fördern und welcher theoretischen Begründung folgen sie. Außerdem wird überprüft, ob und wie die Programme evaluiert worden sind.

Die Forschung im Bereich der mathematischen Frühförderung in Deutschland ist noch nicht sehr ausgeprägt. Es gibt nur einige wenige Frühförderprogramme, die außerdem evaluiert worden sind und auf einer fundierten theoretischen Grundlage beruhen. Es werden an dieser Stelle zwei der größeren Programme vorgestellt, die sich in den letzten Jahren in Deutschland verbreitet haben und eines, das dieses Jahr veröffentlicht werden soll. Dazu gehört das „Zahlenland“ von Preiß, „Komm mit ins Zahlenland“ von Friedrich und Galgóczy und MZZ von Krajewski, das dieses Jahr noch veröffentlicht werden soll. Im Anschluss daran werden zwei kleinere Programme zur mathematischen Intervention an Kindergärten vorgestellt.

Auch außerhalb Deutschlands wurden viele Programme entwickelt, die der Frühförderung im mathematischen Bereich Rechnung tragen. Es wird stellvertretend das Programm „Number Worlds“ aus den USA vorgestellt, das im Vergleich zu den bereits vorgestellten deutschen Programmen zwar auf einer wissenschaftlichen Fundierung beruht, jedoch schulische Instruktionsweisen im Vorschulunterricht zur Vermittlung mathematischen Vorwissens nutzt.

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