Isaac Newton, Albert Einstein, Carl Friedrich Gauß und viele andere sind bedeutende Wissenschaftler deren Arbeit auf der Mathematik (und Physik) beruht. Auf der Grundlage ihrer Erkenntnisse entstanden viele technische Errungenschaften. Doch die Ursprünge der Mathematik liegen schon in den Jahren um 4000 v. Chr.

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Alexandria, im Jahr 391 nach Christus. An der neuplatonischen Schule lehrt die ebenso schöne wie kluge Philosophentocher Hypatia Mathematik und Astrologie. Bei ihren Schülern ist die selbstbewusste Wissenschaftlerin sehr beliebt, ihre männlichen Kollegen aber beobachten sie mit Argwohn. Nicht nur weil sie eine Frau ist, sondern auch weil sie äußerst moderne Thesen vertritt. Mit wachsender Leidenschaft widmet sich Hypatia den elementaren Fragen des Sonnensystems - und das lange vor Kopernikus und Gallieo!

Mit ihren Erkenntnissen erntet sie jedoch nicht nur Respekt und Anerkennung, sondern zieht den Groll der erstarkenden Christen auf sich. Als es in der altägyptischen Weltstadt zwischen Heiden und Christentum zum Glaubenskrieg kommt, gerät Hypatia zwischen die Fronten. Statt sich in die schützenden Arme der Liebe zu retten, stürzt sie sich in ihren ganz persönlichen Glaubenskrieg und kämpft für das einzig gültige Prinzip ihrer Lehre: das Ideal der Wahrheit! Ab dem 11.03.2010 in Kino.

Via Agora - Der Film.de

12November

Stiftung Rechnen gegründet

matheblogger Mathe online

Die Stiftung Rechnen (www.stiftungrechnen.de) wurde von der comdirect bank AG gemeinsam mit der Boerse Stuttgart AG im Oktober 2009 als gemeinnützige Stiftung gegründet und steht für die Förderung von Rechenfähigkeiten und mathematischer Bildung bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. „Rechnen ist eine grundlegende Kulturtechnik. Wir möchten Freude am Umgang mit Zahlen vermitteln und dem Rechnen zu mehr Aufmerksamkeit und einem besseren Image verhelfen”, sagt Michael Mandel, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Rechnen wie auch der Gründungsstifterin comdirect bank. „Mit der Stiftung schaffen wir eine zentrale Anlaufstelle für alle, die sich für das Rechnen stark machen”, erläutert Christoph Lammersdorf, Vorstandsvorsitzender der Boerse Stuttgart.

Die Stiftung Rechnen vereint Kräfte aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Unter ihrem Dach können sich Unternehmen und Organisationen ebenso wie Privatpersonen engagieren. Gefördert werden Bildung, Wissenschaft und Forschung auf den Gebieten von Rechnen und Mathematik. Zudem unterstützt die Stiftung gemeinnützige Institutionen und Bildungseinrichtungen durch die Beschaffung und Weitergabe von Fördermitteln. Die Stiftung Rechnen benötigt viele Unterstützer, um eine substanzielle und langfristige Verbesserung der Rechenkompetenz herbeizuführen. Daher sollen weitere Partner, Stifter und Förderer gewonnen werden, die das Anliegen der Stiftung kraftvoll und andauernd voranbringen. Als erste Partner und Förderer engagieren sich die Gesellschaft für Sozialforschung forsa, der Ernst Klett Verlag, das Projekt „Mathe-Meister” der Universität Münster, die Scout24-Gruppe, das Online-Lernsystem für Schulmathematik bettermarks und die comdirect bank. Sie alle starten Projekte, die Rechnen und Mathematik attraktiv und erlebbar machen.

Weitere Informationen unter: www.stiftungrechnen.de

11September

Der Zauberwürfel

matheblogger Mathe Allgemein

Da wir wie so oft in den letzten Monaten in Zeitnot sind und wir uns sehr wenig um unser kleines Projekt Matheblogger kümmern können, verweise ich an dieser Stelle wieder auf den neuen Artikel vom www.matheblog.de. Rubik´s Cube is back!

Der Matheblog hat heute einen guten Artikel über die Nachfrage nach der Nachhilfe in Mathematik geschrieben. Dazu ist die Datenquelle “Google Trends” herangezogen worden - welche wohl leider auch wieder mal nicht richtig funktioniert hat - und ein Vergleich zur Nachhilfe in Englisch und Deutsch vorgenommen worden.

Fazit: Die Menge der Suchanfragen bei Google nach Mathe und Englisch Nachhilfe in Deutschland sind fast gleich groß!

Hier gehts zum Nachhilfe Artikel.

19Mai

Abelpreis 2009

matheblogger Mathematik-Theorie

Wie der Matheblog soeben berichtet, hat der französiche Mathematiker Gromov heute den Abelpreis 2009 für seine revolutionären Beiträge zur Geometrie erhalten. Der Abelpreis ist eine der wichtigsten Auszeichnungen in der Mathematik, ähnlich der Fields-Medaille.

29April

Pisa Studie Testaufgaben

matheblogger Mathe online

Gerade bin ich über ein paar Testaufgaben der Pisa Studie gestoßen. Diese stammen zwar aus dem Jahr 2000, sind aber doch recht interessant. Die Lösungen der Matheaufgaben sind leider nicht mit dabei. :)

Hier gibts die Aufgaben.

Bei der Betrachtuntg der Aufgaben kann ich mir sehr gut vorstellen, dass es hier Widersprüche geben kann, da man mit mehreren unterschiedlichen Lösungswegen, unterscheidliche Ergebnisse erhalten kann. So zum Beispiel bei der Frage 4 - Schätzung zur Fläche eines Kontinents. Normalerweise würde ich hier mit Hilfe der Kreisinhaltsformel arbeiten, also A= π·r² mit (pi) π=22/7 als Näherungswert. Doch wenn man den Radius r zu klein oder zu groß ansetzt, Hilfsmittels sind nicht erlaubt und bei der Unregelmäßigkeit der Fläche kann das schon mal passieren, kommen wir zu weit auseinanderliegenden Ergebnissen, die wahrscheinlich jenseits der Toleranzgrenzen der genehmigten Ergebnisse liegen können. Tja, Pech gehabt! Und wieder wird jemand als doof abgestempelt.

In der deutschsprachigen Literatur werden die unterschiedlichsten Begriffe der Rechenschwäche verwendet: „Schwierigkeiten im Rechnen“, „Dyskalkulie“, „Arithmasthenie“, „Rechenstörung“, „Entwicklungsstörung des Rechnens“, „Entwicklungsakalkulie“, „entwicklungsbedingtes Gerstmann-Syndrom“ und andere.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert in ihrer „Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme“ (ICD 10) die Rechenstörung als festgeschriebenen Begriff folgendermaßen:

„Diese Störung besteht in einer umschriebenen Beeinträchtigung von Rechenfertigkeiten, die nicht allein durch eine allgemeine Intelligenzminderung oder eine unangemessene Beschulung erklärbar ist. Das Defizit betrifft vor allem die Beherrschung grundlegender Rechenfertigkeiten wie Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division, weniger die höheren mathematischen Fertigkeiten, die für Algebra, Trigonometrie, Geometrie oder Differenzial- und Integralrechnung benötigt werden.“ (WHO 2007, Entwicklungsstörung F81.2) Weiter lesen »

Entwicklung einer Zahlenrepräsentation und des inneren Zahlenstrahls

Um die Entwicklung des modularen neurokognitiven Systems für Zahlen genauer zu betrachten, muss man sich auf die Entwicklungs-Neuropsychologie beziehen. Es kommt sowohl auf die Entwicklung grundlegender, domänenübergreifender Funktionen (z.B. Arbeitsgedächtnis oder Intelligenz) als auch auf die Entwicklung spezifischer numerischer Funktionen (vgl. von Aster 2005, S.14) an.

Viele Autoren gehen davon aus, dass das menschliche Gehirn mit einem angeborenen Mechanismus ausgestattet ist, der numerische Größen erfassen kann. Auch nach Wynn (1992) werden alle Menschen mit Voraussetzungen geboren, die einen intuitiven Zugang zur Welt der Quantitäten ermöglichen. Es konnte in Experimenten gezeigt werden, dass Neugeborene und Tiere Unterschiede zwischen Mengen wahrnehmen können und diese Fähigkeit angeboren ist (vgl. Krajewski 2003, S.58). Kucian und von Aster (2005, S.67) sehen auch die Tatsache, dass Vorschulkinder kleine Mengen von bis zu vier Objekten genauso schnell benennen können wie Erwachsene, als Beleg dafür, dass es eine grundlegende angeborene numerische Fähigkeit gibt. Weiter lesen »

-Zahlbegriffsentwicklung nach Piaget-

Piaget glaubte, dass sich der Zahlbegriff, wie jede kognitive Fähigkeit, auf der sensumotorischen Intelligenz des Kindes aufbaut und deshalb auch nur durch aktive Auseinandersetzung mit der Umwelt erworben werden kann. Es genügte ihm nicht, nur die sprachlichen Äußerungen der Kinder zu analysieren, sondern er wollte systematisch beobachten, wie sich die Denkoperationen aus der praktischen Tätigkeit heraus entwickeln. Er entwickelte Verfahren, um die Genese des Zahlbegriffs empirisch zu untersuchen. Piaget fand heraus, dass sich der Zahlbegriff in enger Verbundenheit mit der stufenweisen Erarbeitung der Inklusions-Systeme (Klassenhierarchie), mit den asymmetrischen Relationen (qualitative Serienbildung) und mit der Zahlenfolge, die sich aus der Klassifizierung und der Reihenbildung entwickelt, erworben wird. Er betont, dass Kardinal- und Ordinalzahl nicht zu trennen sind. Weiter lesen »